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B. Der Begriff des Kraftfahrzeugleasings

Das Kraftfahrzeugleasing ist die zeitlich befristete Gebrauchsüberlassung gegen Entgelt. Man kann zwischen markengebundenem Leasing - Privatkunden leasen ihre Fahrzeuge überwiegend über die Finanzierungsinstitute der Hersteller - und markenunabhängigem Leasing unterscheiden.

Derjenige, welcher das Kfz kauft und vorfinanziert, sowie den Wagen zur Verfügung stellt, wird Leasinggeber genannt. Der Leasinggeber muss seine vorgelegten Kosten bei Kreditinstituten refinanzieren.

Der Leasingnehmer ist der Nutzer des Fahrzeugs. Er hat neben den reinen Kosten der Gebrauchsüberlassung auch die Finanzierungskosten des Leasinggeber zu tragen.

Da der Leasinggeber das Risiko der Vorfinanzierung trägt, hat er ein starkes Interesse an der ungestörten Durchführung des Vertrages, da er nur so seine Aufwendungen hinreichend abdecken kann. Deshalb werden die Verträge üblicherweise mit einer festen, unkündbaren Laufzeit abgeschlossen und es wird vereinbart, dass der Leasingnehmer verpflichtet ist, dem Leasinggeber seine gesamte Finanzierung zu bezahlen, sog. Amortisationsrisiko.